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documenta-Rat

Der documenta-Rat bestand aus 23 Mitgliedern, die vom Hauptausschuss der documenta gewählt und durch die documenta-Gesellschaft bestätigt wurden. Die Mitglieder waren mit der Durchführung der documenta 4 beauftragt und somit für die Auswahl des Programms, der Künstler sowie der Kunstwerke zuständig. Das Auswahlverfahren war weitgehend demokratisch strukturiert. Arnold Bode war Mitglied in allen Arbeitsausschüssen. Weitere Mitglieder waren unter anderem Herbert Freiherr von Buttlar, Direktor der Hochschule für bildende Künste, Regierungspräsident Alfred Schneider und Kultusminister Ernst Schütte. Der documenta-Rat trat in dieser Form nur bei der vierten documenta auf. Bereits bei der documenta 3 wurde über das Konzept des Rates diskutiert.