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Palazzo Reale

Der Palazzo Reale in Mailand ist der Königliche Palast, in dem u.a. die Habsburger in der Lombardei residierten. 1138 erbaut, diente das Schloss als Amtsgebäude. Im 16. Jahrhundert wurde der Palazzo Reale als Residenz unter Ludwig XII. und Franz I. angelegt und erhielt 1773-1778 durch den Architekten Giuseppe Piermarini sein neoklassizistisches Aussehen. 1929 fand dort die erste Kunst-Ausstellung statt. Erst ab 1951 erhielt der Palazzo Reale durch die Präsentation von Werken Michelangelo Merisi da Caravaggios sein Prestige als Ort außergewöhnlicher Ausstellungsreihen. Diese prägten das kulturelle Leben Mailands und belebten das soziale und wirtschaftliche Gefüge der Stadt. Ziel war es, die Identität der vom Krieg zerstörten Stadt zu rekonstruieren. Im Palazzo Reale wurden u.a. Ausstellungen zu Pablo Picasso, Vincent van Gogh und Amadeo Modigliani gezeigt.