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Hessische Sezession

Die Hessische Sezession wurde unter „ED 007, Office of Military Government for Great Hesse Economics Division“ im August 1946 genehmigt. Den Vorsitz übernahmen Arnold Bode (1. Obmann), Paul Haeßler (2. Obmann) und Ernst Röttger (Schriftführer). Der Arbeitsausschuss war mit Christian Beyer, Arnold Bode, Bernhard Delsing, Paul Haeßler, Kurt Lehmann, Alfred Pütz, Ernst Röttger und Dr. Hans Vogel, Direktor der Staatlichen Kunstsammlungen, besetzt.


Das Programm benannte sechs Punkte: 1. Bildung einer Künstlergruppe von Malern, Bildhauern und Architekten, die Gestalter einer zeitgemäßen Kunst sind. 2. Veranstaltung von Ausstellungen „Kunst der Gegenwart“ und Programmausstellungen in den Räumen des Hessischen Landesmuseums, Wanderausstellungen in anderen Städten. 3. Bildung von Arbeitsgemeinschaften der Mitglieder zur Lösung von gegebenen Aufträgen und Veranstaltung von Wettbewerben. 4. Mitarbeit bei Fragen der Erziehung des künstlerischen Nachwuchses und Förderung der jungen Talente. 5. Führungen durch Ausstellungen, Veranstaltung von Vorträgen und Referate über moderne Kunst. 6. Kampf gegen jegliche Reaktion auf künstlerischem und kulturellem Gebiet.


Bereits im Herbst 1946 veranstalteten sie in den Räumen des Landesmuseum eine Ausstellung “Kunst der Gegenwart, Malerei, Plastik, Grafik”. Bis zu ihrer baldigen Auflösung 1948 veranstaltete die Hessische Sezession sieben Ausstellungen.