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Personen
Stephan Hirzel
Architekt, Hochschullehrer
25.05.1899 Berlin
18.02.1970 Kassel, Hessen

Architekturstudium in Berlin und Dresden, Promotion 1924. Zunächst Arbeit im Atelier des Architekten Oswin Hempel in Dresden, zeitweilig auch bei Otto Bartning.
In dieser Zeit enger Kontakt zu Ludwig Mies van der Rohe und Bekanntschaft mit den Strukturen des Bauhauses Dessau. 1928 Mitglied beim kurz zuvor gegründeten „Kunst Dienst“. Bis 1933 Arbeit als freier Architekt. 1933 – 1936 Schriftleiter der Zeitschrift „Die Kunstkammer“, 1945 Referent für Kunst im Rat der Stadt Dresden. Initiativ bei der Reaktivierung und dem Wiederaufbau des Deutschen Werkbundes und dessen Verbindung von Kunst und Handwerk. 1946 – 1948 Professor an der Staatlichen Hochschule für Werkkunst in Dresden.

1948 – 1960 Direktor der Staatlichen Werkakademie in Kassel in enger Zusammenarbeit mit Arnold Bode. Mitglied in Arnold Bodes „Club 53“. Auch Vorstandsmitglied des Deutschen Werkbundes, Mitglied des Arbeitsausschusses für die Evangelischen Kirchenbautagungen, künstlerischer Berater der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, Vorsitzender des Kuratoriums der Evangelischen Akademie Hofgeismar und Mitherausgeber der Zeitschrift „Kunst und Kirche“.

Erste documenta: Mitglied der Gesellschaft „Abendländische Kunst des XX. Jahrhunderts e.V.“.