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Personen
Fritz Winter
Maler, Hochschullehrer

Ingeborg Sello: Portrait Fritz Winter, 1953

© Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg / Foto: Ingeborg Sello
22.09.1905 Altenbögge (Böhnen)
01.10.1976 Herrschingen

1919 Beginn einer Bergarbeiterlehre als Grubenelektriker in Ahlen, nebenher Besuch des dortigen Realgymnasiums. 1927 — 1930 Studium am Bauhaus Dessau u.a. bei Paul Klee, Wassily Kandinsky und Josef Albers, Abschluss mit Meisterdiplom. 1929 Beteiligung an den Ausstellungen »Junge Bauhausmaler« in Braunschweig, Halle an der Saale, Erfurt und Krefeld.

1930 Tätigkeit als freier Künstler, drei Monate im Atelier von Naum Gabo in Berlin, außerdem Beitritt zur Gruppe »Studio Z« mit Franz Ehrlich und Heinz Loew. 1931 Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Akademie in Halle. 1933 Entziehung des Lehrauftrags.

1935 Übersiedlung nach Diessen am Ammersee. 1937 Malverbot und Beschlagnahme seiner Werke im Rahmen der Aktion »Entartete Kunst«. 1939 — 1949 Kriegsdienst und Gefangenschaft.

1949 Mitbegründer der Gruppe ZEN 49, enge Kontakte zu den Malern Hans Hartung und Pierre Soulages. 1954 der Austritt aus dem Deutschen Künstlerbund nach einer Auseinandersetzung mit Carl Hofer (Wiederaufnahme der Mitgliedschaft 1957). 1955 — 1970 Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Kassel. 1950 Preisträger der Biennale in Venedig, 1957 Preis für Graphik Tokio, 1958 Preis der Weltausstellung Brüssel, und Kunstpreis der Stadt Berlin, 1959 Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen.
Teilnahme an der ersten documenta, 1955, der documenta 2, 1959 und der documenta 3, 1964.

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