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Personen
Giorgio de Chirico
Grafiker, Maler
10.07.1888 Volos, Griechenland
20.11.1978 Rom, Italien

Akademische Ausbildung zum Ingenieur am Polytechnikum in Athen und Besuch der Malklasse bei Georgius Jakobides an der Hochschule der Bildenden Künste in Athen. 1906-1909 Studium der Malerei an der Königlichen Akademie der Künste in München. 1910 Übersiedlung nach Florenz, ein Jahr später nach Paris. 1911 mehrere Ausstellungen in Paris. Nach Kriegsende zurück in Ferrara (Italien) Gründung der Schule der „scuola metafisica“ (Metaphysische Malerei) mit Carlo Carrà und seinem Bruder Alberto Salvio.


1918 Mitbegründer der Bewegung „Valori Plastici“. 1920 Gründung der Zeitschrift „Pittura metafisica“. 1924 folgt die Zeitschrift „La Révolution surréaliste“. Ab 1929 Bühnen- und Kostümbildner in Frankreich. 1929 Herausgabe seines autobiografischen Romans „Hebdomeros, Le peintre et son génie chez l‘écrivain“. In den 1930ern mehrere Lithografiefolgen, unter anderem für Jean Cocteaus „Mythologie“ und Appolinaires „Calligrammes“. 1974 Aufnahme als Auswärtiges Mitglied bei der Académie des Beaux-Arts. 1976 Auszeichnung mit dem großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.


Teilnahme an der Abteilung Malerei bei den documenta Ausstellungen 1 und 2 sowie an der Abteilung Zeichnung bei der documenta 3.