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Raum 14

Im Raum 14 der ersten documenta, im Erdgeschoss des Fridericianums, waren neben Skulpturen und Plastiken von Hans Uhlmann, Marino Marini und einem Gemälde von Theo van Doesburg die Plastiken des Bauhaus-Schülers Max Bill und des Bauhaus-Jungmeisters Josef Albers ausgestellt. Im Mittelpunkt stand Max Bills Plastik „Konstruktion“ (1937), die auf einem großen schwarzen Sockel unweit der Fensterfront präsentiert wurde. Durch die Anbringung von Plastikvorhängen der göppinger plastics vor den hohen Fenstern wird der Raum in ein gedämpftes Licht getaucht. Auf diesen Vorhängen, in schwebend anmutender Hängung, sind Albers Überfangglas „Fenster“ (1929) und Doesburgs Gemälde „Rhythmus eines russischen Tanzes“ (1918) angebracht. Bode und sein Team kombinierten die Werke der Bauhaus-Künstler mit Arbeiten des zeitgleich entstandenen De Stijl, aber auch mit Plastiken der Nachkriegszeit.