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Raum 13

Die weiß gekalkten Räume des ruinösen Fridericianums erzeugten auf der ersten documenta eine neuartige "white cube" Atmosphäre. Sie ließen die Ausstellungsfläche wie eine neutrale Plattform wirken, vor der sich die Werke kontrastreich abhoben. Im Raum 13 standen die Plastiken und Skulpturen von Alexander Calder, Berto Ladera und Hans Arp im Fokus. Besonderer Aufmerksamkeit gebührte der Plastik „Konstruktion“ (1937) des Bauhaus-Schülers Max Bill, die im Hintergrund in Raum 14 zu erkennen ist. Sie erstrahlt vor dem indirekten Lichteinfall der mit Plastikvorhängen der göppinger plastics behangenen, bodenlangen Fenster und wird somit zum Blickfang der Raumsituation.