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Raum 27

Der große Malereisaal der ersten documenta im zweiten Obergeschoss im Westflügel des Fridericianums (Raum 27) maß rund 50 Meter. Schwarze Balkenkonstruktionen, gefüllt mit Heraklithplatten, gaben den Rahmen zur Hängung vor. Auf diesen waren unter anderem Gemälde von den Künstlern Picasso, Vasarely, Capogrossi, Nay und Braque angebracht. Unter dem Balken war die indirekte Beleuchtung als einzige Lichtquelle des Raumes installiert. An der Stirnseite des Raumes dienten die schwarzen Balken der Hängung des Wandbildes „Komposition vor Blau und Gelb“ (1954) des Bauhaus-Schülers Fritz Winter. Dahinter erzeugten die von der Decke hängenden, hellen Plastikvorhänge der göppinger plastics den Eindruck, dass selbst dieses monomentale Werk vor den Fenstern schwebt.