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Raum 10

Raum 10 im Fridericianum - das Äußere der Halbrotunde - zeigte während der ersten documenta eine Plastik Lehmbrucks, eine Arbeit des Bauhaus-Lehrers Oskar Schlemmer sowie fünf Gemälde des Bauhaus-Lehrers Paul Klee vor weißgekälktem, blankgelegtem Mauerwerk und plastikbehangenen Fenstern. Die Gemälde waren mit weißen beziehungsweise schwarzen Metallgestängen vor der konkaven Wand in einen schwebenden Zustand versetzt, während der „Sitzende Jüngling“ von Lehmbruck von mystischem Licht umfangen wurde. Die rohe Betondecke verrät den provisorischen Zustand, in dem sich das Gebäude damals befand. Auch die Anbringung der Raumziffern auf kleinen Zetteln zeugt von der flüchtigen Einrichtung.